Wandervorstellungen

Quelle:  https://de.  wikivoyage.org/  wiki/  Hanseatenweg
Quelle: https://de. wikivoyage.org/ wiki/ Hanseatenweg

„Auf dem Hanseatenweg“

 

Der Hanseatenweg ist ein Wander- und Radwanderweg der NaturFreunde, der aktuell die Hansestädte Hamburg und Stettin verbindet. Perspektivisch soll er vom belgischen Brügge bis ins Baltikum verlaufen. Der Weg orientiert sich am Verlauf alter Handelsrouten und soll sowohl an die Bedeutung der Hanse erinnern (1358 –1669) als auch zur europäischen Völkerverständigung beitragen. Das Kennzeichen des Hanseatenweges ist eine stilisierte Hansekogge. Die Gesamtstrecke des bereits markierten Weges beträgt aktuell etwa 550 Kilometer. Die Qualität des Weges reicht von naturbelassenen Wald- und Feldwegen, ausgebauten Wander- und Fahrradwegen bis zu verkehrsarmen Landstraßen. Am 08. April 2017 wollen wir ein kleines Teilstück auf diesem Weg wandern, dabei verlassen wir auch mal den Weg und machen einen großen Bogen durch das Naturschutzgebiet Nienwohlder Moor und einen Abstecher zum Graubauer See.

„Entlang der Bille“

 

Die Bille ist ein 65 km langer Nebenfluss der Elbe und entspringt nördlich der Hahnheide bei Tritttau im Südosten Schleswig-Holsteins, erreicht nach 42 km Hamburg und mündet dort in die Unterelbe. Das Billetal zwischen Grander Mühle und Einmündung in den Reinbeker Mühlenteich steht seit 1987 unter Naturschutz. Dort haben sich inzwischen gefährdete Fischarten wie Äsche, Bachneunauge, Elritze und Bachschmerle wieder angesiedelt. Bachforelle und Regenbogenforelle kommen relativ häufig vor. Im Uferbereich nisten seltene Vögel wie der Eisvogel. Am 13. Mai 2017 folgen wir in weiten Teilen dem Lauf der Bille und erkunden das Naturschutz- gebiet, welches unmittelbar an den Sachsenwald angrenzt.

„NSG Boberger Niederung“

 

Am 14. Mai 2017 erkunden wir das Naturschutzgebiet Boberger Niederung,welches in den Hamburger Stadtteilen Billwerder und Lohbrügge liegt. Es ist eines der artenreichsten Naturschutzgebiete der Hansestadt, das etwa 350 Hektar umfasst, die 1991 unter Schutz gestellt wurden. Die Boberger Niederung umfasst unter anderem Geest-, Moor- und Marschlandschaften, einen Baggersee, den Boberger See mit Badestellen, die Boberger Hänge mit ihren Orchideenwiesen sowie Binnendünen. Naturschutz-Experten sprechen von der Boberger Niederung als dem botanisch wertvollsten Gebiet in Hamburg. Hier sind noch viele Tier- und Pflanzenarten zu finden, welche bereits auf der Roten Liste stehen.

„Neumünsters grüne Kulturgeschichte“

 

Neumünster hat mehr zu bieten als roten Klinker und Shoppingzentren. Deshalb wollen wir uns am 27. Mai 2017 den grünen Regionen in und um Neumünster widmen und gleichzeitig etwas zur Stadt- und Landesgeschichte erfahren.

„Rendburger Stadtansichten“

 

Bei der Stadtwanderung am 17. Juni 2017 entdecken wir einen Teil der Gewässer in und um Rendsburg. Die alte Festungsstadt macht ihrem Namen alle Ehre in den Stadtteilen Neuwerk und Kronwerk, die wir als erstes besuchen. Danach liegt der Fockbeker See an unse-rem Weg zur Eider. Diesen setzen wir entlang des Nord-Ostsee- Kanals fort. Hier machen wir einen kurzen Halt, um eine der längsten Rolltreppen Europas zu besichtigen. Nach einem Besuch der „Schleife“, einer weiteren durch den NOK bedingten Besonderheit, beenden wir unseren Spaziergang am Ausgangs- punkt, dem Rendsburger Bahnhof.

„Auf dem Fördesteig“

 

Am 01. Juli 2017 wollen wir die zweite Etappe auf dem Fördesteig gehen. Nach einer entspannten Schifffahrt auf der Förde mit Blick auf die Ochseninseln geht es auf der Promenade in Glückburg weiter bis zur Stelle, wo die Schwennau in die Förde mündet. Von dort führt ein breiter Fußweg entlang der Küste bis Beckerswerft. Dann verlässt der Fördesteig das Ufer und führt über den Schiedenbohlenweg nach Schausende. Vom Leuchturm geht es dann weiter zum NSG Holnis. Über einen Deich erreicht man einen Damm, der das neu geflutete Kleine Noor von der Förde trennt. Vom Holnisser Kliff können wir aus 23 m Höhe den einmaligen Ausblick über die gesamte Förde genießen. Auf der Ostseite der Halbinsel folgen wir dann der Uferlinie bis Bockholm, wo wir den Fördesteig verlassen und durch den Glücksburger Wald zurückwandern zum Ausgangspunkt. Unterwegs oder am Ende der Tour legen wir noch eine Badepause ein.

„Landschaft Stapelholm- zwischen den Schleifen der Eider“

 

Von der Anhöhe des Holms mit der romanischen St. Katharina Kirche führt eine Wanderung am 16. Juli 2017 durch die Niederungen der Eiderschleifen, einst riesige Schilfsümpfe, die in den vergangenen 500 Jahren kultiviert wurden, jetzt als NATURA 2000- Gebiet rekultiviert werden. Große Teile des Süderstapeler Westerkooges werden vom Westermoor, einem ehemaligen Hochmoor, eingenommen. Die Kulturgeschichte dieses einst bedeuten- den Eidergebietes wird auf dem Weg vom Stapelholm durch den Westerkoog mit seinen Anteilen an Intensivgrünland, Niedermoor, verschilften Brachflächen, Resten von ehemaligem Hochmoor deutlich.

„Vom Arboretum ins Himmelmoor“

 

In Tornesch wandern wir am 23. Juli 2017 zunächst ein Stück durch bebautes Gebiet. Hinter dem Flugplatz Ahrenlohe treten wir bei den ‚Waldmäusen’ in deren Revier ein. Wenn wir die A 21 gekreuzt haben, erreichen wir unser erstes Ziel: den Baumpark ‚Arboretum’ bei Ellerhoop. Zur kostenpflichtigen Besichtigung (4/5 €) lassen wir uns genügend Zeit, denn hier gibt es eine Menge zu bestaunen und zu fotografieren. Nach der Mittagspause beenden wir unseren Rundgang und wandern ganz entspannt und erholt durch schattigen Wald an der Bilsbek entlang. Ein neues Highlight liegt nach kurzem befestigten Weg vor uns: das Himmelmoor. Wir gelangen am Torfwerk und der Torfbahn vorbei und sind bald an unserem Ziel in Quickborn. Der Zug bringt uns wieder heim.

„Heideland auf Dünensand“

 

Das Gebiet zwischen Lütjenholm, Goldelund und Joldelund wurde noch in den vergangenen 70 Jahren von dramatischen Windverwehungen heimgesucht. Die Waldvernichtung sowie Weide- und Heidewirtschaft führten zur Aufwehung mächtiger Dünenfelder. Erst die Entwicklung und Umsetzung eines Windschutzplanes brachte eine Eindämmung der Windschäden. Dennoch ist die Erhaltung der alten Heide- Kulturlandschaft mit ihren angepassten seltenen Pflanzen und Tieren ein Ziel, das am Galgenberg und im NSG Lütjenholmer Heidedünen sichtbar ist. Die Wanderung am 29. Juli 2017 führt durch diese vom Menschen in vielfältiger Weise genutzten Landschaft.