„Wanderbares Schleswig-Holstein“

Natur  erwandern  - Natur erleben

Vorstellung von Wanderungen

In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen einige Wanderungen vor.

Durch Eidertal und Hansdorfer Rinne

Die Seenkette zwischen Kiel und Westensee, der Verlauf der Eider zeigen an, dass nach weichseleiszeitlichen Vorstößen der Gletscherrandlage Stauchmoränenzüge in Ost–West–Richtung geschaffen wurden, die die Abflussrichtung der Schmelzwässer von der Bordesholm – Einfelder Rinne in die Hansdorfer Rinne über den Westensee und Emkendorf verändert haben. In dieser eiszeitlich veränderten Landschaft bewegen wir uns am 07. Dezember 2014 auf einem neu angelegten Wanderweg rund um den Hansdorfer See.

Kulturhistorischer Stadtspaziergang

Im Kieler Stadtteil Düsternbrook gibt es viele interessante Entdeckungen zu machen. Diese weisen uns oftmals auf das kulturelle Leben im 19. und 20. Jahrhundert hin. Wir wollen am 20. Dezember 2014 erkunden und entdecken, was wir seit Jahren sehen und kennen, bisher aber noch nicht hinterfragt oder unter die Lupe genommen haben. Es wird um Künstler, Forscher, Musiker und Schreiberlinge gehen. Mit der kurzen Strecke und der geringen Anfahrtsdauer genau das Richtige für die doch sonst so stressige (aber auch schöne) Vorweihnachtszeit. Für alle Mitwanderer, die diesen Vormittag in Ruhe ausklingen lassen wollen bietet die Forstbaumschule ein ideales Refugium für einen wärmenden Tee oder ein gutes Essen. Ich freue mich über jeden, der mitkommt.

In den Hüttener Bergen südlich von Fleckeby

Diese Route am 04. Januar 2015 zeichnet sich durch besonders schöne Waldabschnitte und ihren hügeligen Verlauf aus. Immer wieder stößt man auf eindrucksvolle Aussichtspunkte, einer davon ist der 75 m hohe Tütenberg, eine Stauchendmoräne aus dem letzten Stadium der Weichsel-Kaltzeit. Zum Abschluss der Wanderung besteht die Möglichkeit, im Kunst-Café in Fleckeby einzukehren.

Wo einst die Schlacht tobte, wird heute gewandert!“

Viele Orte in Schleswig-Holstein erinnern an den deutsch-dänischen Krieg im 19. Jahrhundert. So auch Idstedt. Hier trafen 1850 26000 Schleswig-Holsteiner und 37000 Dänen aufeinander und lieferten sich bei Regen und schlechter Sicht eine zwei Tage andauernde Schlacht. Dabei starben 1400 Menschen.  Am 17. Januar 2015 gehen wir hoffentlich bei bester Sicht und ohne kriegerische Auseinander-setzungen durch diesen schönen Flecken in Schleswig-Holstein. Es erwarten uns Seen, kleine Wälder und weitläufige Felder. Genau das Richtige für den Januar und das neue Jahr!

Zu den Ufern der Schlei

Rieseby ist Ausgangspunkt dieser Wanderung am 31. Januar 2015 durch Jahrtausende alte Kulturlandschaft. Zwischen den Gütern Stubbe und Bustorf zeigt sich die Schlei mit ihren Nooren und Engen besonders attraktiv. Im Binnenland deuten bronzezeitliche Hügelgräber auf eine frühe Besiedlung hin. In Rieseby sollte man die Mühle Anna mit Heimatmuseum und Atelier im Mühlenhaus nicht auslassen, ebenso die spätromanische Backsteinkirche.

Naturparkweg 4. Etappe

Am 22. Februar 2015 geht es weiter durch den NP Westensee, zunächst Richtung Emkendorf, durch den Wald zum Ausbau Liethberg, von dort über den Kieler Berg  durch das Wulfsholz, anschließend auf Feldwegen nach Gr. Vollstedt. Von dort über eine Nebenstraße über die A7 nach Katenstedt, dann durch das Katenstedter Moor bis zur Naturparkgrenze beim Bhf. Bokel. 3 km weiter erreichen wir bereits die nördliche Grenze des NP Aukrug, den wir dann auf den nächsten Etappen erkunden wollen. Nach weiteren 3 km erreichen wir wieder den Parkplatz bei Brammer, von wo aus wir dann in Fahrgemeinschaften zum Westensee zurückfahren.

Von Stadt zu Stadt an der Eider entlang

Selbst Robert Habeck hat im August 2014 die Schönheit des Eidertals erkundet und sich im Wildcampen versucht. Wir wollen es ihm zumindest in puncto Wandern gleich tun und uns am 28. Februar 2015 von Bordesholm nach Kiel wagen. Für alle Wanderer, die lieber eine etwas kürzere Strecke gehen wollen, bietet der Bahnhof in Flintbek eine gute Möglichkeit auszusteigen. Was werden wir auf der Strecke entdecken können? Nun, zu aller erst wäre natürlich die Eider zu nennen. Darüber hinaus bietet der Weg Weidelandschaften und Tiere, Naturschutzgebiete und eine durch die letzte Eiszeit geschaffene Landschaft mit hohem Potential, lange und positiv im Gedächtnis zu bleiben.

Vier Güter und drei Seen

Zu den zahlreichen Herrensitzen in der Landschaft Schwansen zwischen Schlei und Eckernförder Bucht gehören das geschichtsträchtige Gut Hemmelmark, das Gut Ludwigsburg, bekannt vor allem durch das „Bunte Kabinett“, aussichtsreich gelegen Gut Hohenstein und Gut Karlsminde.
Das Megalithgrab von Karlsminde aus der Zeit 2500 v. Chr. zeugt vom Können der Menschen der Jungsteinzeit.
Hemmelmarker Kliff, die durch Nehrungsbildung von der Ostsee abgetrennten Hemmelmarker und Aas-Seen zeigen die Dynamik der Ostseeküste
am 07. März 2015.

Im Revier der Tensfelder Au

Am 14. März 2015 möchte ich an eine Wanderung (10.08.2014) von mir anknüpfen. Der Anknüpfungspunkt ist das Gut Nehmten. Diesmal wollen wir uns jedoch nach Süden bewegen und uns anderen Gewässern widmen. Unser steter und immer wiederkehrender Begleiter wird dabei die Tensfelder Au sein. Unterwegs begegnen uns kleine Wälder und Dörfer. Zum Ende der Wanderung können wir uns über die Schönheit des Stocksees erfreuen.

Hörner und Horizonte

Landschaftsbilder aus der Zeit des 18. Jahrhundert zeigen halboffene Weide-landschaften, wie sie im Stiftungsland Schäferhaus anzutreffen sind.
Eine unbegrenzt erscheinende Landschaft, in der sich Robustrinder und Koniks bewegen, bietet zahlreiche Möglichkeiten der Naturbeobachtung.
Galloways und Koniks sichern wertvolle Flächen für den Arten- und Biotopschutz.
Alte Handelswege auf dem Areal machen Geschichte am 21. März 2015 lebendig.