„Wanderbares Schleswig-Holstein“

Natur  erwandern  - Natur erleben

Vorstellung von Wanderungen

In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen einige Wanderungen vor.

“Landgang – Meer erleben“

Das Projekt Wanderweg Förde-Region „Landgang – Meer erleben“ bietet den Erholung und sportliche Betätigung suchenden Bürgern der Kieler Förde-Region sowie allen Wanderern die Möglichkeit, in einzelnen oder mehreren Etappen das Flair der Region mit ihren Stränden, Steilufern, eiszeitlich geprägten Tälern, Moränen, den Wäldern, Wiesen, Kanälen, Flüssen, Dünen und Deichen kennen zu lernen und zu genießen.
95 km Wanderweg bieten mindesten fünf Tage „Landgang – Meer erleben“. Am 22. April und 23. Juni 2012 wird der Natur- und Landschaftsführer Wolfgang von Heyer die beiden Etappen von Kiel-Suchsdorf bis Laboe vorstellen bei Wanderungen von 19 km und 20 km Länge.

“Kräuterwanderung am Dobersdorfer See“

Eine Kräuterwanderung am 29. April 2012 um den reizvoll gelegenen Dobersdorfer See soll nicht nur bewegen, sondern auch eine Einführung in das Sammeln und Verwerten von Kräutern als Salat, Gemüse und Tee geben. Ein selbst hergestellter Kräuterquark soll das Ergebnis der Wanderung sein. Der Wanderführer und Apotheker Wolfgang von Heyer wird Sie begleiten und eine Liste sammelbarer Wildkräuter aushändigen.

„Die ersten Kartoffeln im Herzogtum Schleswig?“

Die Landschaft um Owschlag liegt auf der Grenze zwischen dem östlichen Hügelland Schleswig-Holsteins und der Marsch im Westen.

Dabei handelt es sich um einen flachwelligen Landschaftsraum, der in der letzten Eiszeit entstanden ist und an die östlich gelegenen Grund- und Endmoränen anschließt. Hier verläuft die Grenze zwischen den Gesteins-, Kies- und Sandmoränen.

Charakteristisch für die Landschaft, die bereits in der Stein- und Bronzezeit besiedelt war, sind die Moore: das Owschlager- und das Duvenstedter Moor. Der westlich der Bahnlinie liegende Heideteich ist infolge der Stauung des natürlichen Wasserablaufes durch den Bahndamm entstanden.

Das Owschlager Gemeindegebiet lag am Eisrand der Gletscher der Weichselzeit (vor ca. 15.000 Jahren). Die gewaltigen skandinavischen Gletscher schürften u.a. die Eckernförder Bucht aus und lagerten das Material im Hügelland ab. Beim Abschmelzen der Gletscher wurden mit dem Schmelzwasser die Sander aufgespült, das Wasser über das Urstromtal der Sorge abgeführt. Die reichen Sand- und Kiesvorkommen sind sichtbar in den Sorgwohlder Binnendünen und den zahlreichen Sandgruben.

Wir erwandern am 24. Mai 2012 sowohl die Owschlager Sander als auch die Sorgwohlder Binnendünen.

Nach Erreichen des Ochsenweges bei der Feldscheide, setzen wir unsere Wanderung in Richtung Friedrichswiese, dem Hauptziel unserer Wanderung, fort.

Um 1761 ließ der damalige dänische König Friedrich V zur Besiedelung und Kulturvierung der Moor- und Heidelandschaften des Geestrückens Kolonisten aus Süddeutschland anwerben.

Die neuen Siedler erreichten nach einer beschwerlichen und gefahrvollen Reise ihr neuerworbenes Zuhause. Sie sollen bei dieser Gelegenheit auch die Kartoffeln als Nahrungsmittel hier eingeführt haben. Nach dem wir das Owschlager Moor durchwandert haben, kommen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Bahnhof in Owschlag zurück.

“Wilde Weiden – Eiszeitliche Täler“

In das FFH–Gebiet Sörener Forst, in das erst 2007 übergebene 120 Hektar umfassende Wilde Weidegebiet Olendieksau, um den reizvoll gelegenen Pohlsee und den Manhagener See führt eine naturkundliche Wanderung am 14. Juli 2012 unter der Leitung des Natur- und Landschaftsführer Wolfgang von Heyer und des Initiators der Wilden Weide Olendieksau, Jochen Kähler.