„Wanderbares Schleswig-Holstein“

Natur  erwandern  - Natur erleben

Vorstellung von Wanderungen

In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen einige Wanderungen vor.

„Alle Schätze dieser Welt“

Tee, Kaffee und Kakao, Gewürze und Zucker waren einst Kostbarkeiten aus fernen Ländern, die gefahren- und entbehrungsreich über Land und über See importiert wurden.
Heute nehmen wir diese pflanzlichen Lebensmittel, Genussmittel als Selbstverständlichkeit wahr, haben aber keinen Bezug mehr zu ihrem Ursprung, ihrer Herkunft.
Botanische Gärten bieten die Möglichkeit, eine sichere „Weltreise“ durch die Herkunftsländer zahlreicher tropischer und subtropischer Nutzpflanzen zu unternehmen.
Die Kurzwanderung am 11. Dezember 2013 unter Leitung des Apothekers und Lebensmittelchemikers Wolfgang von Heyer führt durch das Universitätsgelände in die Gewächshäuser des Botanischen Gartens, wo zahlreiche Pflanzen mit ihren Blüten und Früchten uns auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen können.

„Rickling, Wald und Bräu“

Am 21. Dezember 2013 wollen wir nach Rickling fahren und uns aus dem weihnachtlichen Stress heraus nehmen. Wir werden einen Weg durch Wald und vorbei an Feldern nehmen und in die Ricklinger Landbrauerei einkehren. Hier erwarten uns nicht nur leckere Speisen, sondern auch selbstgebrautes Bier. Vor den leiblichen Genüssen werden wir eine Führung durch die Brauerei bekommen. Wohl bekomms!

„Durch Eichenwipfel rauscht ein Sturm“

Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir uns am 04. Januar 2014 den frischen Wind mit Blick auf die aufgewühlte Ostsee durch die Haare wehen lassen.
Auf Gut Eckhof = Eichenhof war der Dichter Klopstock im 18. Jahrhundert oft zu Gast. Er versicherte seinen Gastgebern:

„Wenn von dem Sturm nicht mehr
die Eich' hier rauschet … :
dann sind Lieder noch,
die von Herzen kamen,
gingen zu Herzen.“

„Der Liebe wegen“

Beschreibung: C:\Users\Gerlind\SANY0215.JPGZum 18. Januar 2014 ist das neue Jahr noch jung. Daher werden wir uns zur Bräutigamseiche im Dodauer Forst begeben. Hier können alle noch zu Vergebenen ihrem Glück zu Beginn des Jahres auf die Sprünge helfen. Dieser Liebesbriefkasten hat bereits mehr als 100 Ehevermitt- lungen zu verantworten. Also gilt es die Feder zu zücken, dann wird’s schon glücken.

„Mit dem Winter kommt das Licht“

Mit der Wintersonnenwende beginnt der Aufstieg der Sonne, die Tage werden länger, ein neues astronomisches Jahr bricht an.
Der Aufstieg und Untergang in der Geschichte wird auch bei dieser Wanderung am 01. Februar 2014 offensichtlich.
Ab 1000 n. Chr. war die Furt über die Schwentine bei Preetz und die der Alten Schwentine folgende natürliche Grenze des „Limes Saxoniae“ Raum slawischer Siedler, deren Spuren am Südufer des Postsees noch zu erkennen sind.
Das reiche Kloster Preetz mit seinen Klosterforsten wurde 1212 gegründet, nach Einwanderung von Holsten, Sachsen, Westfalen, Holländern und Friesen in das slawische Siedlungsgebiet Mitte des 12. Jahrhundert.

„Aus Anerkennung wurde Freundschaft“

Zur Wanderung am 06. Februar 2014: Am 28. Januar 1864 schreibt Prinz
Friedrich Karl von Preußen in seinem Korpsbefehl: „Schön ist es, wenn selbst unsere
Feinde uns achten.“ Nach dem überraschenden Abzug der Dänen aus den
Befestigungsanlagen des Danewerks stießen die österreichischen Truppen nach.
Am 06. Februar kam es gegen 14:30 Uhr zwischen dem Dorf Oeversee und dem Sankelmarker See zu einem der verlustreichsten Zusammenstöße des Krieges
von 1864. Etwa 800 Tote und Verletzte wurden zurück gelassen.
Am 07. Februar, nach einer eiskalten Nacht, kamen Bürger aus Flensburg zum Schlachtfeld, um Tote und Verletzte zu bergen.
In Erinnerung an diese makabre Schlacht vor 150 Jahren zwischen Dänen und der Koalition aus Österreichern und Preußen wird der Ort besichtigt und der Weg von Sankelmark bis Flensburg auf dem Ochsenweg/E 1 zurückgelegt.
Heute kann man sich nicht mehr vorstellen, was die Soldaten beider Seiten ertragen mussten, dass Krieg zwischen den Nachbarn Deutschland und Dänemark möglich wäre.
Freundschaft und Anerkennung bestimmen das Miteinander.

„Auf zu waldigen Höhen“

Beschreibung: C:\Users\Gerlind\Gerlind\Wanderungen+Spaziergänge 2013\DSC03118.JPGDer 15. Februar 2014 lockt in die Hahnheide, einem Waldgebiet bei Trittau. Der Wald erblüht jedes Jahr von neuem. Für viele Menschen ist er ein Kraftgeber, ein Ort zum Auftanken.

Deshalb wollen wir im Winter in den Wald und Kälte, Dunkelheit und alles Schlechte von uns abwerfen und auftanken. So können wir gemeinsam mit dem sich langsam nähernden Frühling erblühen. Als besonderer Höhepunkt ist der große Hahnheider Berg mit seinem Aussichtsturm zu erklimmen.

„Welchem Gesetz wird das Leben gerecht“

Die tief eingeschnittene Talung vom Schusterkrug bis zum Fuhlensee verdeutlicht die landschaftsformende Kraft einer Gletscherzunge während der letzten Eiszeit vor 15 000 Jahren.
Entlang der Stekendammsau durchwandern wir am 08. März 2014 dieses reizvolle Gebiet, suchen Gut Seekamp auf, schließen unsere Wanderung mit Blick auf die Kieler Außenförde ab.
Das Gelände der Stiftung Seekamp auf dem ehemaligen Gut Seekamp soll eine Begegnungsstätte sein, die den Zusammenhang von Landschaft und Kunst vermitteln möchte.
Natur und Kunst sieht der Künstler Hans Kock als Herausforderung, das Leben einzufangen, doch wird das Bemühen des Menschen nie ganz der Vielfältigkeit von Natur und Leben gerecht.

„Auf Bismarcks Spuren“

Landschaft und Geschichte lautet das Motto am 15. März 2014. In Friedrichsruh, dem Ort, an dem Otto von Bismarck begraben liegt, hat er auch zu Lebzeiten als Gutsherr gewirkt. Wir werden eine Führung in der O. v. Bismarck Stiftung erhalten und uns im Anschluss mit neuem altem Gesprächsstoff dem Mühlenbachtal, dem NSG Billetal und dem Sachsenwald widmen.